Margarete Stern I Städtische Galerie Speyer

Margarete Stern. Malerin. Fecit.

Der Malerin Margarete Stern gelingt es, mit dem Reiz der Oberflächenstruktur und Ornamentik, mit scheinbar liebevollen Motiven, den Betrachter in einen Wald, eine Landschaft, einen Raum, kurz, in eine Welt zu führen, wo beim näheren Hinsehen, hinter jeder Ecke, jedem Strauch, jedem Porträt Ahnungen lauern, die im Unterbewusstsein schlummern und die es zu entdecken gilt.
Sie geht den ihr eigenen Weg, indem sie die Protagonisten ihrer Gemälde, die wie gebannt, schlafend, träumend, scheinbar bewegungslos oder im Moment der Entscheidung wie eingefroren zu sein scheinen, durch die Farbe aus diesem Dilemma, aus der Gefahr der Lähmung, herausführt.
Der Genuss, die Fülle, die Pracht, die Schönheit des Lebens, des Moments, ist der eine Aspekt, aber der Rhythmus bestimmt das Lied, das ist der andere. Die Entscheidung zum Wandel ist angedeutet, das Ergebnis aber offen. Hinter allem steht die Möglichkeit der Hoffnung auf Befreiung, der Loslösung aus der Erstarrung.
Realität und Vorstellung, Farbe und Form greifen hier ineinander über. Auch wenn die Gemälde surreal anmuten, so sind sie doch von einer authentischen Realität und Eindringlichkeit, der man sich kaum entziehen kann. Will man im Ansatz den komplexen Zusammenhang der Bildinhalte verstehen, bleibt dem Betrachter nichts anderes übrig, als die Gegenstandselemente der Gemälde intensiv vor Augen zu führen, ansonsten ist man hoffnungslos den bildnerischen Verführungskünsten dieser Malerin erlegen.                                             Vor der Komplexität und Hintergründigkeit der Gemälde von Margarete Stern hat die Sprache der Beschreibung, der Erläuterung, ihre Grenzen, da der Blick viel mehr aufzunehmen im Stande ist, als es gleichzeitig die Sprache, in der ihr eigenen Ausdrucksmöglichkeit, jemals im Stande wäre wiederzugeben.

Vernissage am Freitag, 17. Dezember 2021, 18 Uhr
in der Städtischen Galerie Kulturhof Flachsgasse

Begrüßung: Bürgermeisterin Monika Kabs
Laudatio:     Wolfgang Eberhardt
Vocal:           Klaus Fresenius

Aufgrund der Corona-Verordnung ist die Besucherzahl für die Vernissage limitiert. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an (Name, Vorname, Anschrift, Tel-Nummer), 
per Mail: kulturbuero@stadt-speyer.de
per Tel:   06232 14-2494

Beachten Sie bitte während der Vernissage und der Ausstellung:
Zertifikate, Masken- und Kontakterfassungspflicht.
Es gilt die 2G-Regel.

Aktuelle Informationen unter: www.speyer.de/veranstaltungen

BUJA | KUNST, KRAWALL & LIEBE

BUJA öffnet die Büchse der Pandora der Konsumwelt: Nur der Kundige der vielen Bildzitate und Querverweise wird sich auf dem schmalen Pfad im Dschungel von Kunst und Kommerz zurecht finden können.

Vernissage (2G-Regel): Freitag, 29.10., 19 Uhr
Begrüßung:                      Reinhard Ader, Vorsitzender
Musik:                              JANIKs
Ausstellung (3G-Regel): 30.10. – 14.11.21, jeweils Sa/So 14 – 18 Uhr
Künstlerhaus Speyer, Große Sämergasse 1a

Begrüßung Reinhard Ader, Vorsitzender Künstlerbund Speyer e.V.

kunstkrawallundliebe

Reinhard Ader | Kunstverein Hockenheim

Der Alte sucht inmitten der Tanzenden seine Brille

Wenn ein Bild entsteht, ist es eigentlich nicht ein Bild, sondern die Summe unendlich vieler Gedanken, die vor, während und nach dem Entstehen sozusagen wie eine Melodie, wie ein Summen oder Tosen um einem herum sich bewegen.

Was soll das ganze Geschwätz? Seht lieber hin, seht und begreift – begreift, was Euch aufwühlt, in Eurem Inneren anklingt!

In der Übersättigung der Bilderflut verlernen wir das Sehen – wir sollten wahr nehmen, wie ein Blinder, mit allen Sinnen tasten und be-greifen.

Wenn’s einem
die Sprache verschlägt,
sollte man ein
Bild malen!

2021 | Mensch und Raum im Herrenhof

„Mensch und Raum“ im Herrenhof.

Siebzehn Mitglieder des Künstlerbunds stellen aus.

Reinhard Ader
Christoph Anschütz
Stefan Becker
Nina Bußjäger
Gisela Desuki
Thomas Duttenhoefer
Martin Eckrich
Fred Feuerstein
Moritz Feuerstein
Karin Germeyer-Kihm
Reinhard Harz
Magdalena Hochgesang
Thomas Mann
Luisa Schmeisser
Eberhard Spitzer
Margarete Stern
Günter Zink

Fotos der Ausstellung:

Vernissage: Sonntag, 19. Sept. 2021, 11:15 Uhr
2G-Regel bei der Vernissage
Ausstellung vom 19.9. bis 10.10.2021
Infos unter: www.herrenhof-mussbach.de

3G-Regel während der Öffnungszeiten

Fotos der Vernissage

Weitere Infos unter „Ausstellungen“.

Unter folgendem Link ist die Vernissage im Livestream zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=HGil6hMHz5E

2021 | Herrenhof Mußbach

Unter dem Titel „Mensch und Raum“ präsentieren Mitglieder des Künstlerbunds ihre Werke im Herrenhof Mußbach.

Vernissage:                   19. Sept. 2021, 11 Uhr 15
Ausstellung:                  19. 9. bis 10.10.2021

Weitere Infos unter:      Ausstellungen
und unter:                       Herrenhof Mußbach

Folgende Künstler sind an der Ausstellung beteiligt:

ReinhardAderChristophAnschützStefanBeckerNinaBußjägerGiselaDesukiThomasDuttenhoeferMartinEckrichFredFeuersteinMoritzFeuersteinKarinGermeyerKihmReinhardHarzMagdalenaHochgesangThomasMannLuisaSchmeisserEberhardSpitzerMargareteSternGünterZink

Bei der Vernissage am 19.9., 11:15 Uhr bitte die 2G-Regel beachten!

Während der normalen Öffnungszeiten gilt die 3G-Regel.

2021/2022 | Ausstellungsprogramm

Nachdem wir in diesem Jahr, Corona bedingt, Ausstellungen canceln bzw. wieder verschieben mussten, sehen die Planungen für 2021 und 2022 folgendermaßen aus (Änderungen vorbehalten):

2021

  • Vom 19. Sept. bis 10. Okt. 2021 stellen Mitglieder des Künstlerbundes im Herrenhof Mußbach aktuelle Werke unter dem Thema „Mensch und Raum“ vor. (Infos hierzu in den Beiträgen / Ausstellungen)
  • Vom 29. Okt. bis 14. Nov. präsentiert der StreetArt-Künstler René Burjack im Künstlerhaus seine neuesten Werke unter dem Titel: „Fragments of Urban Gold“.

2022 sind folgende Aktivitäten geplant:

  • am 4. bis 20. März beginnen wir das Ausstellungsjahr mit einer Ausstellung mit Gemälden von Jens Hafner (aus Hirschhorn).
  • ab 1. April stellen unsere Künstlerbundmitglieder Thomas Mann und Günter Zink unter dem Titel „what you see is what you get“ ihre Werke vor.
  • Zur Kult(o)urnacht, am 10. Juni, veranstaltet der Künstlerbund in Zusammenarbeit mit dem Feuerbachhaus eine Doppelausstellung zum Thema „Feuerbach“.
    Die Ausstellung wird vom 10. – 26.6.2022 dauern.
  • Im Juli und August wird unser Stipendiat Franck H Perrot aus Chartres bei uns zu Gast sein. Seine Werke wird er Ende August in einer Werkschau präsentieren.
  • Vom 9. bis 25. September werden Mitglieder des Künstlerbundes unter dem Titel „KunstWechsel“ zu Gast in der Villa Böhm in Neustadt, sein.
  • Sich überschneidend, vom 16. 9. bis 2.10., werden im „KunstWechsel“ Künstler des Kunstvereins Neustadt bei uns im Künstlerhaus ausstellen.
  • Das Ausstellungsjahr beenden wir am 28. Okt. mit Werken unseres Künstlerbundmitglieds, der Malerin Margarete Stern.

Alle Ausstellungstermine sind vorbehaltlich. Ausführliche Infos zu den einzelnen Aktivitäten erfolgen zeitnah zu den Terminen (Beiträge / Ausstellungen).

Ich wünsche Ihnen, unseren Freundinnen und Freunden der Kunst, eine gute Zeit und würde mich freuen, Sie und Euch zu unseren ereignisreichen Aktivitäten begrüßen zu dürfen.

Reinhard Ader, Vorsitzender

PS: Für Künstler aus Speyer und Umgebung interessant, Aufnahmeantrag unter „Mitgliedschaft“.

Offene Ateliers 2020 | Karin Germeyer-Kihm und Stefan Becker

Nachdem unsere diesjährigen Projekte aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werden mussten, startet der Künstlerbund mit den „Offenen Ateliers“ wieder ins kulturelle Leben der Stadt Speyer.

Im Rahmen der Offenen Ateliers, die jährlich vom BBK Rheinland-Pfalz organisiert werden, stellen im Künstlerhaus Karin Germeyer-Kihm und Stefan Becker ihre Arbeiten aus.

 
 

Karin Germeyer-Kihm

Stefan Becker

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen!
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Künstlerbund Speyer, Große Sämergasse 1a, 67346 Speyer
26. und 27. Sept. 2020, jeweils von 14 – 19 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

www.germeyer-kihm.de
www.stefanbeckerspeyer.de

 

Blick in die Ausstellung

2020 | moments/12 | Karin Germeyer-Kihm

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Karin Germeyer-Kihm

geboren 1970

1992-97 Studium an der Johannes Gutenberg-Universität / Mainz
1996 Stipendium der École Nationale Des Beaux Arts / Dijon, Frankreich
1998 Diplomstudium der Freien Malerei bei Prof. Virnisch an der Johannes Gutenberg-Universität / Mainz

lebt und arbeitet in Speyer

Mitglied des Künstlerbundes Speyer / Mitglied im BBK-Karlsruhe

Danaë, 2020, Acryl/Leinwand, 100 x 160 cm
Rückblick, 2020, Acryl/Leinwand, 100 x 160 cm                   
Fotos: © Karin Germeyer-Kihm

„In meiner Arbeit ist die Suche nach Gleichwicht – auch im ästhetischen Sinne – allgegenwärtig. Ziel ist den unwirklichen Moment, eine Stimmung einzufangen zwischen realen Erlebnissen und Geschichten.“

2020 | moments/11 | Reinhard Ader

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Reinhard Ader

geboren 1949 in Kaiserslautern

Hochschule für Bildende Künste, Kassel, von 1970 – 75

Mitglied im Künstlerbund Speyer seit 1988

lebt und arbeitet in Speyer

„Und dann finde ich mich auf der Straße wieder. In Schluchten von Straßen. Immer wieder. Vertraute Umgebung fremd geworden. Kalt die Hauswand. Und die Turmuhr schlägt am helllichten Tag, an Tagen, die so still sind, dass jedes Geräusch darin erstickt. Sturm und Regen peitscht das Land.“

Ein Sturm kommt auf I., 2018, Öl, Lackspray und Acryl auf Leinwand, 160 x 100 cm                                                                  Foto: Reinhard Ader

Wir sehen Dinge, die wir zu kennen glauben und müssen feststellen, dass sie uns ganz und gar fremd sind.
Mit meiner Arbeit versuche ich, existentielle Bedingungen, denen der Mensch unterworfen ist, darzustellen, zu hinterfragen, bloßzulegen.

2020 | moments/10 | Thomas Mann

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Thomas (Manelli) Mann

1957 geboren in Ludwigshafen

Fernstudium Neue Kunstschule Zürich
Über 20 Jahre Art Director – seit 2016 freier Grafiker & Künstler

Wohnt und arbeitet in Speyer und Schifferstadt

Seit 2018 Mitglied im Künstlerbund Speyer 

„Sie sehen schon: sehr originell und gleichzeitig gruselig und kindlich… Das Nichtakademische, das Widerständige macht seine Arbeit aus… Mut und Ich-pfeif-auf-die-Meinung-anderer stecken da dahinter.“
                                                                   Dr. Susanne Kaeppele, Mannheim

Corona-Fresser / Sir Corona, 2020, Mixed Media. Abb.: Thomas Mann

Mit viel Spaß kreierte, mutierte Phantasiewesen als befreiende Antwort auf das sehr ernst zu nehmende, mutierte Virus.

2020 | moments/09 | Martin Eckrich

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Martin J. Eckrich

1963 geboren in Kaiserslautern
1979-82 Maler- und Lackiererlehre
1982-83 Besuch der freien Rödelschule Mannheim
1983-89 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
1989 Diplom für Sakralraumgestaltung als Meisterschüler von Franz B. Weißhaar

Martin J. Eckrich lebt und arbeitet in Schifferstadt

Text zum Bild:

Wir könnten uns besinnen
auf das was im Leben Sinn macht
und wertvoll ist
dass nicht alles selbstverständlich ist
dass man das nicht vergisst
dass die heile Natur in uns ist
und dass wir sie wirklich brauchen,
um uns zu besinnen
Jetzt haben wir Zeit
und dass die Zeit in unserem Leben die Hauptrolle spielt
dass an ihr gemessen wird, was mit dir geschieht

Foto: Martin Eckrich

2020 | moments/08 | Margarete Stern

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Margarete Stern

geb. 1952 in Heidelberg

Studium der Kunstpädagogik in Heidelberg

Mitglied im Künstlerbund seit 2001 

wohnt und arbeitet in Speyer

„Ich glaube, dass Kunst wahrhaftiger und lebendiger wird, wenn sie ihre unmittelbare Anregung und ihre äußere Form vom Leben der Gegenwart erhält. 

Aus dem direkten Kontakt mit Menschen, die leben und sterben, arbeiten und sich erholen… . 

Wenn man die Welt des Menschen betritt, taucht man unmittelbar ein in eine Mischung aus Fühlen, Denken und Handeln, die angenehm sein kann oder verstörend; 

einerlei, ob erhebend oder abstoßend, die Reaktion wird ausgelöst von einer Quelle des Lebendigen.“                                                 Paul Cadmus

DEAD END, 2018, Acryl-Vinyl/Lwd, 100 x 140 cm  Foto: Margarete Stern

2020 | moments/07 | Matthias Schöner

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Matthias Schöner

geb. 1968 in Hockenheim

Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe im Bereich Bildhauerei

Mitglied im Künstlerbund Speyer seit 1999

Zum aktuellen Anlass ein Werk aus Stein und Stahl. Rostige Einschläge in eine Kugel die ein  3- Faches Hallelujah erklingen lässt.

„bad company  3x hallelujah“, 2020, 
Sandstein, Stahlbeschläge,  35x40x35 cm           Foto: Matthias Schöner

2020 | moments/06 | Thomas Duttenhoefer

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Thomas Duttenhoefer

1950 geb. in Speyer

1967-1972 Studium der Bildhauerei FH Wiesbaden bei Schutzbach
1995 Professur Trier
2003 Professur Mannheim

Ich bekenne, dass ich das Leben für ein Ding von der unantastbarsten Köstlichkeit halte, und dass die Verknotung so vieler Verhältnisse und Entsetzlichkeiten mich nicht irre machen kann an der Fülle und Güte und Zugeneigtheit des Daseins.                (Rainer Maria Rilke, im Herbst 1918)

Selbstporträt, 2020, Eisen                               Foto: Thomas Duttenhoefer   

2020 | moments/05 | Kurt Keller

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Kurt Keller

1946 in Speyer geboren

lebt in Harthausen

Mitglied beim Künstlerbund  seit dem Jahr 2000.

Beschäftigung mit der Fotografie unter besonderer Berücksichtigung der Akzente Licht / Zeit / Raum.

Mandelblüte in Gimmeldingen / Detail (Digitalfarbfotografie).
Foto: Kurt keller

Zu bemerken ist, dass  hinter der noch vorhandenen Mandelfrucht der
letzten Ernte die Blüte für die neue Frucht voll aufgegangen ist und
somit eine Zeitspanne für die ganze Fruchtabfolge vom Frühling bis zum Herbst beinhaltet.

2020 | moments/04 | Luisa Schmeisser

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Luisa Schmeisser

geb. 1989 in Heidelberg

Studium an der Kunsthochschule und Johannes Gutenberg – Universität Mainz
Universität Koblenz-Landau (Campus Landau)
École nationale d’art de Dijon
lebt in Mainz.

Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Natürlichen und Artifiziellem, dem Sein und Nichtsein sowie zuletzt mit einer Suche nach der Ursprünglichkeit und Beständigkeit. Die Fragilität liegt in der Materialität des Papierschnitts und auf inhaltlicher Ebene.

fragile, 2020                                                               Foto: Luisa Schmeisser

2020 | moments/03 | Christoph Anschütz

Der Künstlerbund präsentiert in ständigem Wechsel Beiträge seiner Mitglieder während der Corona-Krise.

Christoph Anschütz

Künstlerbundmitglied seit 2013

Kunststudium an der Mainzer Kunstakademie.
Seit 2015 Kunstlehrer am Leininger Gymnasium in Grünstadt.

Die Idee Phantasiewesen zu erschaffen, zieht sich durch meine Arbeiten schon lange durch. In Anlehnung an einen Tierschädel mit Geweih, den ich einmal im Studium aus Bronze und einer Gartenharke gemacht habe, nehme ich die Idee nun wieder auf und mache eine kleine Serie von fünf morbiden Schädeln. Dabei umschließt die Bronze das jeweilige Gartenwerkzeug und verwandelt es so in ein Geweih. 

Das eine Foto zeigt das fertige Wachsmodell mit den Gusskanälen. Das Andere den ersten fertigen Schädel aus meiner Studienzeit.

„Keras“ (Griechisch  für Horn)                           Fotos: Christoph Anschütz

Die Arbeiten wirken wie Jagdtrophäen, die einem mit ihren vorwurfsvol-len leeren Augen ansehen.

Stadt Speyer | KulturSupport

Speyer. Kultur. Support.  

Soforthilfeprogramm für Solo-Selbstständige im Kulturbereich – Stadtspitze macht sich für die Speyerer Kulturszene stark  

Weitere Infos

Kontakt: Matthias Nowack (Tel. 142460) und Anke Illg (Tel. 142250);

Mail: kultur@stadt-speyer.de
Internet: www.speyer.de/kultursupport
Facebook: http://www.facebook.com/speyer.kultur          

Liebe Freunde und Freundinnen der Speyerer Kulturszene,

in Zeiten von Corona läuft alles digital. Für unsere Kampagne Speyer.Kultur.Support., die in den ersten Tagen bereits 55.000 € zu Gunsten von solo-selbständigen Künstler*innen in Speyer zusammengetragen hat (www.speyer.de/kultursupport), laden wir Kulturschaffende ein, kurze Video-Clips von ca. einer Minute Länge zu produzieren, die mit dem Projekt verbunden sind und Solidarität mit Solo-Selbständigen im Kulturbereich zeigen. Die Video-Clips können dazu beitragen weitere Spendenmittel einzuwerben.

Dazu braucht es nur drei Dinge:

  1. Eine gute Idee für das Video in allen Sparten des kulturellen Lebens (Musik, Theater, Literatur, Bildende Kunst, Tanz, etc.). Eurer Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.
  2. Im Video muss das „Gesicht“ der Kampagne (Logo) zu erkennen sein. Das ist ganz einfach zu bewerkstelligen. Wir haben das Logo in sechs verschiedenen Farben auf DIN A 3-Kartons ausdrucken lassen. Diese Kartons können entweder im Kulturbüro abgeholt oder auch zu Hause bei Euch – natürlich mit sozialer Distanz – angeliefert werden. Bitte in beiden Fällen unter Tel. 06232/142460 Termine vereinbaren.
  3. Außerdem sollt Ihr im Video auf das Ziel der Kampagne verweisen, zum Beispiel mit Formulierungen wie „Unterstützt die lokale Kulturszene in Speyer“ oder “support your local artists”. Wichtig ist auch der Hinweis auf die Website speyer.de/kultursupport

Alle Videos im Rahmen der Kampagne werden auf der Facebook-Seite „Speyer.Kultur“ gepostet und können natürlich auch über eure eigenen Facebook-Seiten und andere Kanäle verbreitet werden.

Unser Ansatz hier ist: Spaß und Ablenkung mit einem gutem Zweck verbinden. Wir freuen uns sehr, dass Ihr Speyer.Kultur.Support. mit einem kleinen Beitrag unterstützen wollt.

Dabei bitte immer beachten: „stay at home“ und/oder die soziale Distanz wahren!

Matthias Nowack
Stadt Speyer
Kultur, Tourismus, Bildung & Sport